Mundschutz oder Hygiene – was schützt uns wirklich?

Unsere Waffe im Kampf gegen Viren und Bakterien

Vor allem an öffentlichen Orten tummeln und vermehren sich Krankheitserreger oftmals rasant und ungestört. Sauberkeit und Hygiene sind nicht überall gegeben. Der Gang zum Friseur, ein schöner Tag im Biergarten oder das entspannte Bummeln in der Stadt können schnell mal zum Verhängnis werden. Denn wo sich viele Menschen begegnen, steigt die Ansteckungsgefahr.
Die offensichtlichsten Berührungspunkte, wo es gerne an Hygiene mangelt, sind – plump gesagt – die Klobrillen viel benutzter Toiletten. Aber auch Händetrockner, die einem die Keime regelrecht entgegenschleudern, gelten als beachtenswerte Bedrohung. Türklinken, Bargeld, Touchscreens von Tablets und Smartphones, Automaten aller Art, Lenkräder, Festnetztelefone – die Liste häufig angefasster Gegenstände ist lang.

In nervenaufreibenden Zeiten wie diesen stellen wir uns also immer häufiger die Frage, wie wir uns am besten vor einer ansteckenden Krankheit schützen können. Darauf lässt sich mit verschiedenen Herangehensweisen antworten, doch letztlich kommen wir stets auf diese eine unerlässliche Sache zurück: hohe Hygiene-Standards!
Das Thema Hygiene beschäftigt uns seit der weltweiten Pandemie mit am meisten. Die rasche Ausbreitung des COVID-19 zwingt uns nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum sofortigen Handeln. Aber inwieweit haben wir als einzelne Person einen direkten Einfluss darauf, uns effektiv gegen Erreger zu schützen? Welche Mittel zur Verbesserung der Sauberkeit stehen uns zur Verfügung?

Mundschutz tragen – reicht das?

Die Eindämmung einer Pandemie erfordert gezielte hygienische Maßnahmen. Darunter fällt zum Beispiel das Tragen eines Mundschutzes. Was zuvor eher befremdlich oder gar albern wirkte, gehört nun zu den alltäglichen Dingen und ist in manchen Ländern sogar Pflicht. Die Masken – ob selbst genäht, aus dem Baumarkt, der Apotheke oder online bestellt – dienen dazu, unser Gegenüber nicht anzustecken, sollten wir selbst von einer Krankheit betroffen sein. Sie sind in erster Linie ein hilfreiches Instrument zur Vorbeugung, doch während wir den Fokus allein auf ebendiese Gesichtsmasken legen, geraten andere potenzielle Gefahrenquellen in Vergessenheit.

Hygiene ist der beste Schutz!

Um potenzielle Gefahrenherde auszumerzen, benötigt es mehr als das Tragen von Handschuhen oder Mundschutz. Sie halten die Viren und Bakterien lediglich für den Moment davon ab, in unseren Organismus einzudringen, aber sie beseitigen diese nicht, sodass sie keine Bedrohung mehr für uns oder andere darstellen. Hohe Ansprüche an unser Hygieneverhalten ist der Schlüssel, eine Ansteckung nachhaltig zu verhindern und der Ausbreitung von Krankheiten aggressiv entgegenzuwirken.
Bevor wir diesen Kampf jedoch antreten können, sollte mehr Bewusstsein geschaffen und einfache Maßnahmen für den Einzelnen in den Alltag integriert werden. Bereiche, die die Gesellschaft nicht abdecken kann, müssen wir selbst hygienischer und somit sicherer gestalten. Dazu zählen zum Beispiel die Sauberkeit im eigenen Haushalt, das regelmäßige Desinfizieren und Säubern von Räumlichkeiten oder häufig benutzten Gegenständen und gründliches Händewaschen mit Seife. Das Waschen von Kleidung bei mindestens 60 Grad bereitet ebenfalls wenig Umstand bei einem vergleichsweise effektiven Ergebnis. Oft sind es kleine Veränderungen im Tagesablauf, die zur Optimierung unseres Hygieneverhaltens beitragen. Wie in vielen Ausnahmesituationen gilt eben auch hier: Informiere dich! Beschaffe dir das nötige Wissen, um dich zu schützen.

Der Hygiene-Coach von besenRein hilft dir dabei!